Presserklärung vom 9.10.12 zum Architekturwettbewerb zu Möbel Kraft

"Permanenter Verstoß gegen Ratsbeschlüsse fortgesetzt

Laut Ratsbeschluss sollten „Geschosszahl und Parkplatzplanung so Raum sparend und landschaftsschonend wie möglich erfolgen“. Dieser Gedanke ist beim Siegerentwurf komplett verlassen; Das „1. grüne Möbelhaus Schleswig-Holstein“ sollte es werden laut Pressererklärung der LH Kiel. Auch hiervon keine Rede mehr. Kein Wort davon, dass das Bauleitverfahren die Verträglichkeit für die Stadt in Bezug auf Einzelhandel, Verkehr, Umwelt, Entwässerung erst noch prüfen muss. Und es bleiben die vielen Ungereimtheiten aus dem Kaufvertrag: Kein Verzicht auf zentrenrelevante Sortimente auf der Möbel Kraft-Seite, andererseits raten sämtliche städtische Gutachten der letzten Jahre von weiteren solchen Sortimenten in Innenstadtnähe ab. Warum werden alle Kleingärten abgeschätzt und ausgezahlt, wenn ein breiter Streifen Kleingärten zum Hasseldieksdammer Weg bleiben könnte? Neuangelegte Parzellen, ohne gewachsene Hecken oder alten Baumbestand und in dieser Lage, werden garantiert keine Gartenfreunde finden. Wir fordern Transparenz, was hier wirklich mit den Flächen im Randbereich passieren wird. Warum wird Schritt für Schritt von Ratsbeschlüssen abgerückt und komplett dem Willen der Firma Krieger gefolgt? Es gibt vernünftige Konzepte zur Kieler Stadtentwicklung (INSEKK), vom Rat verabschiedet und mit Gutachten unterlegt. Wir fordern die Ratsmitglieder auf, im weiteren Bauleitverfahren sehr kritisch die Planung auf ihre Verträglichkeit für Kiel zu hinterfragen und sich nicht von einem Investor komplett überrumpeln zu lassen.“

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Baumschutzprojekt

Immer weniger Bäume in Schleswig-Holstein können aufgrund von Baumaßnahmen, übertriebener Ordnungsliebe und vor allem aufgrund eines wachsenden Bedarfs zur Energienutzung ihre vollen Funktionen für den Naturhaushalt entfalten. Innerhalb des Baumschutz-Projektes können Baum-Eigentümer und Eigentümerinnen ihre heimischen Laubbäume im eigenen Garten unter Schutz stellen. Dadurch erhalten Bäume ab einem Stammumfang von mindestens 60 Zentimetern in einem Meter Höhe die Möglichkeit zum Altwerden und natürlichen Sterben. Besonders alte und teilweise abgestorbene Bäume bieten vielen zum Teil bedrohten Organismen einen unersetzbaren Lebensraum. Das von BINGO! Die Umweltlotterie geförderte Projekt erstreckt sich auf ganz Schleswig-Holstein. Mehr



Eiche am Schloßgarten

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