Der BUND am Langen Tag der Stadtnatur 2017

Am kommenden Wochenende (15. und 16.7.17) ist es wieder soweit: Der lange Tag der Stadtnatur bietet wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen für Jung und Alt. Mit dabei die Kreisgruppe mit 2 Veranstaltungen:

Am Sa, 15.7. um 15:00 Uhr: "Der Tröndelsee - Ein eiszeitliches Kleinod in einer wachsenden Stadt": 

Gemeinsam mit dem langjährigen Betreuer des Tröndelsees möchten wir Pflanzen und Tiere sowie die historische Entwicklung des ältesten Kieler Naturschutzgebietes (NSG) kennenlernen. Dabei gibt es auch Informationen zur Problematik eines NSG’s in der Stadt, v.a. bei wachsender Bevölkerung und zunehmender Bebauung der letzten noch vorhandenen Freiflächen. Treffpunkt: Haltestelle Geschwister Scholl Str., Buslinie 31

Am So, 16.7.um 10:00 Uhr: "Den Kaulquappen auf der Spur -Keschern im Vieburger Gehölz":

Wir möchten in einem kleinen Stillgewässer des Vieburger Gehölzes nach Kaulquappen keschern. Dabei können die Merkmale verschiedener Arten (auch Insektenlarven) gut beobachtet werden. Letztes Jahr kescherten wir Teichfrosch-Kaulquappen. Grasfrosch- und Kröten-Kaulquappen fehlen noch und neue Methoden werden ausprobiert. Jeder ist herzlich eingeladen, bei der gemeinsamen Untersuchung des Gewässers mitzumachen.

Zum Komplettprogramm des Langen Tages der Stadtnatur 2017 geht es hier

Unser Garten besteht seit 1984  aus 13 zusammengelegten Pachtkleingartenparzellen der Bundesbahn und liegt an der B 404, gegenüber vom Kronsburger Gehölz. (zum Lageplan hier; mit dem Fahrrad aus Richtung Kiel am besten vom Gewerbegebiet Tonberg dem Wanderweg Richtung Flintbek folgen (rote Linie). Von der Bushaltestelle Karlsburg bzw dem Kieler Süden folgt man der baluen Linie,; dieser Weg ist zu Veranstaltungen mit grünen Stoffbändchen versehen. Gegenüber des Garteneingangs befindet sich ein Findling mit BUND-Logo, am Eingangstor die Kennzeichnung BUND). Die Fläche beträgt etwa 5.000 m². Zurzeit sind wir 5 Erwachsene und 7 Kinder. Mitmachen kann grundsätzlich jede/r, die/der für sich selbst und gegebenenfalls seine Familie eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sucht, in der er mit der Natur lebt, aber auch nach besten Kräften etwas für die Natur tut.

Bei uns wechseln sich Wildflächen mit Hochbaumbeständen (Wild- und Obstbäume - davon alleine 15 Apfelbäume), die überwiegend Giersch und Brennnessel als Unterwuchs haben, ab mit konsequent giersch- und brennnesselfreien Anbauflächen. Wir bauen fast sämtliche Gemüsearten an. Aber wir haben auch ganz bewusst sehr viele Blumenbeete mit Stauden und einjährigen Blühern angelegt, wobei wir darauf achten, dass sie bienenfreundlich sind (28 offene Dahlien, nur Sonnenblumen, die Pollen bilden etc.). Wir vermitteln Kenntnisse des ökologischen Gärtnerns, angefangen bei der Fruchtfolge (bio-dynamisch, die jeweiligen Bedürfnisse der angebauten Arten berücksichtigend), über Mischkultur, Bodenbearbeitung, Bodenleben, Kompostherstellung, pflanzliche Jauchen, bis zur wichtigen Bedeutung von Blütenangeboten für Insekten. Auf dem Gewürzrondeel mit seinen ca. 70 Kräutern, die wir voll blühen lassen, kann man intensiv erleben, wie eine jede Pflanze ihre ganz eigenen Blüten und Düfte hat, mit denen sie ihre speziellen Bestäubungsgäste anzieht.

Kontakt: Heidrun Kusserow, 0431 75432 /0157 38093705



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